Angebot

Familienmediation Aufbauausbildung

FairStreiten: Aufbauausbildung Familienmediation

entsprechend QVM-Standard und Ausbildungsordnungen der BAFM und des BM

 

 

Der Aufbaukurs Familienmediation dient der Vertiefung fachlichen Wissens und mediativer Kompetenzen und unterstützt die Spezialisierung zur Familienmediator*in. Die vermittelten Inhalte qualifizieren zur professionellen Begleitung von Konflikten im familiären Kontext, insbesondere in Trennungs- und Scheidungsprozessen, bei Eltern-Kind-Konflikten, partnerschaftlichen Konflikten, Konflikten zwischen Elternpersonen sowie bei Konflikten zwischen mehreren Generationen.

Der Kurs eignet sich sowohl für den Wiedereinstieg in die Mediation als auch für die Erweiterung des bestehenden Tätigkeitsfeldes um den Schwerpunkt Familienmediation. Er bildet zudem die fachliche Grundlage für eine Lizenzierung als Mediator*in bei der BAFM oder dem BM.

Wir bieten diese Aufbauausbildung in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Berlin und dem Institut FairStreiten an, einem anerkannten Ausbildungsinstitut der BAFM (Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation).

 

Der Gesamtpreis für die Ausbildung der Familienmediation setzt sich aus den drei Pflichtmodulen, einem Wahlmodul und dem Abschlußmodul zusammen.

 

Konzept

Modularer Aufbau

Die Aufbauausbildung ist modular konzipiert und umfasst vier Module sowie ein Abschlussmodul mit Supervision. Bei Interesse an den angebotenen Themen können auch weitere Module hinzu gebucht werden. Ergänzend dazu nehmen Sie an 20 Stunden Intervision teil. Die Aufbauausbildung richtet sich an Interessierte, die bereits eine Grundausbildung in Mediation abgeschlossen haben.

Verpflichtend sind im Prinzip die Module „Familienrecht für Beratung und Mediation“, „Familienkonflikte systemisch lösen“, „Kinder in Familienkonflikten“ sowie das Abschlussmodul. Bei Vorliegen einer entsprechenden beruflichen Qualifikation kann die Teilnahme an den inhaltlichen Modulen individuell abgestimmt werden.

Unabhängig vom Abschluss der Aufbauausbildung können die inhaltlichen Module auch einzeln als fachliche Fortbildung gebucht werden. Sie richten sich an Fachkräfte aus Beratung, Sozialer Arbeit, Mediation, Familienhilfe und angrenzenden Arbeitsfeldern, die Familien in konflikthaften Situationen begleiten.

Das Modul: „Familierecht für Beratung und Mediation“ wird regelmäßig am EZI angeboten und kann zu verschiedenen Terminen gebucht werden. Den nächsten aktuellen Termin können Sie hier buchen

Familienkonflikte systemisch lösen

In Familien treffen oft unterschiedliche Vorstellungen aufeinander: Was bedeutet Familie? Und was Partnerschaft? Was heißt es, Eltern zu werden – und zu bleiben? Wie gelingt der gemeinsame Alltag? Und wenn Probleme auftreten, was dann?

Wenn innere Bilder – die uns selbst oft nicht klar sind – noch nicht zusammenpassen, entstehen leicht Konflikte. Ein systemischer Blick auf Familie hilft, diese Unterschiede klarer zu erkennen und typische Problemfelder schneller wahrzunehmen.

Ziel ist es, komplexe Verstrickungen sichtbar zu machen, um Lösungsprozesse professionell begleiten zu können. So wird es für Familien leichter, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen und praktische Alltagsprobleme zu lösen.

Das Seminar bietet praxisnahe Impulse, konkrete Methoden und Raum für Fallreflexion – für eine wirksame Begleitung von Familien in Mediationsprozessen, Beratungen, Familienhilfen und Klärungsgesprächen:

  • Mentale Modelle von Familie und wie sie im Konflikt wirken
  • Systemische Aspekte in der Körpersprache erkennen
  • Systemlogiken verbalisieren
  • Emotionen als Resonanzen auf Kontext und Rahmenbedingungen
  • Wirkungen typischer Problemfelder in Familienkonflikten

Ausbilderinnen: Doris Wietfeldt und Swetlana von Bismarck

Termin und Seminarzeit:

Zeitliche Optionen: 07.-08.09.2026 (geplante Dauer: 2 Tage): 09.00 – 17.00 h

 

Kinder in Familienkonflikten

Kinder sind ein Quell großer Freude, verändern jedoch auch die Dynamik in den Familien, bringen ihre eigene Sicht auf die Welt und individuelle Bedürfnisse mit sich, die gesehen und berücksichtigt werden wollen. In vielen Familien drehen sich Konflikte um Kinder: die gerechte Verteilung von Aufgaben und Verantwortung, die Aushandlung und Ausbalancierung zwischen unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorstellungen davon, was Familie ist und wie das Zusammenleben gestaltet werden sollte. Die Erfüllung der Bedürfnisse hängt stark von den familiären Beziehungen ab, die nicht beliebig ausgetauscht werden können. So liegt es in der Natur der Sache, dass es häufig zu Konflikten in der Familie kommt und diese eine ganz eigene (Eskalations-)Dynamik entfalten kann. Destruktiv ausgetragene Familienkonflikte führen zu großen Belastungen. Konstruktiv ausgetragene Konflikte hingegen sind eine Gelegenheit, sich selbst und die anderen besser kennenzulernen und gemeinsam zu wachsen.

In der Familienmediation sitzen in der Regel die Eltern, um ihre Konflikte als Paar und Eltern zu klären. Doch ihre Absprachen und Lösungsideen haben maßgeblichen Einfluss auf die Kinder. Wir müssen uns also Gedanken darüber machen, welche Rolle die Kinder bei der Konfliktklärung spielen und wie sichergestellt werden kann, dass die Bedürfnisse und das Wohl der Kinder im Fokus der Eltern stehen.

In diesem Seminar beschäftigen Sie sich mit Familienkonflikten und der Frage, wie wir in einem professionellen Rahmen Eltern und Kinder unterstützen können, sich gegenseitig aufmerksamer wahrzunehmen und ihre Konflikte miteinander zu lösen.

Themen des Seminars:

  • Konflikte in der Familie
  • Eltern-Kind-Dynamiken
  • Die Stimme des Kindes
  • Die Rechte des Kindes
  • Mediation zwischen den Eltern: Fokus auf die Bedürfnisse und das Wohl des Kindes
  • Direkte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Mediation: Risiken und Chancen, Altersgerechte Kommunikation
  • Themen bei Trennung: Betreuungsmodelle, Kindesunterhalt, Geburtstage und Feiertage …
  • Einbindung externer Expert*innen: Sozialarbeiter*innen, Therapeut*innen, Verfahrensbeistände, Jugendamt …
  • Methoden und Techniken für die Konfliktbearbeitung mit Eltern und Kindern
  • Fallbesprechungen und Rollenspiele

Ausbilder*innen: Swetlana von Bismarck und Christian von Baumbach

Termin und Seminarzeit:

Zeitliche Optionen: 05.-06.10.2026 (Dauer: 2 Tage): 09.00 – 17.00 h

 

Familienkonflikte im interkulturellen Kontext klären

Diversität zeigt sich auf vielen Ebenen. In diesem Seminar richten wir den Fokus auf Denk- und Handlungsmuster, die aus unterschiedlichen Erfahrungen und Vertrautheiten im interkulturellen Kontext entstehen. Diese mentalen Modelle wirken auf die Wahrnehmung, Kommunikation und Konfliktdynamiken – und sind daher für die Konfliktklärung von zentraler Bedeutung.

Eine zentrale Frage des Seminars lautet: Wie können wir Lösungsprozesse sicher und wirksam begleiten, wenn uns ein differenziertes Erfahrungswissen über die jeweiligen Lebenskontexte fehlt?

In vertrauten Kontexten verfügen wir über ein feines, oft nur teilweise bewusstes Erfahrungswissen. Es ermöglicht uns, Klärungsprozesse situativ und differenziert zu leiten, da wir besser einschätzen können, was als angemessen eingeschätzt wird oder zu erwarten ist. Begegnen wir jedoch Menschen, deren Alltag und Lebenskonzepte uns weniger vertraut sind, greift dieses Wissen nicht mehr. Das Seminar setzt genau hier an und stärkt die Fähigkeit, auch ohne diese Vertrautheit differenziert, reflektiert und professionell zu arbeiten.

Unterschiede können Neugier wecken und als bereichernd erlebt werden, sie können jedoch auch irritieren, verunsichern oder verstören. Häufig wirken dabei – bewusst oder unbewusst – Bewertungen, selbst dann, wenn wir sie persönlich nicht teilen oder ablehnen. In Klärungsprozessen beeinflussen sie dennoch Wahrnehmung, Haltung und Handeln.

Die eigene Vertrautheit tritt dabei in Resonanz mit der Vertrautheit der anderen. Es können Dynamiken entstehen, deren Wirkung für die Beteiligten nicht vorhersehbar und zunächst schwer einzuordnen ist. Ein Klärungsprozess, der gezielt nach den dabei entstandenen Wirkmechanismen und Wechselwirkungen fragt, erweist sich als ein hilfreicher und klärender Zugang.

Durch die Techniken des bewussten Differenzierens und eines systematischen Suchprozesses nach Wechselwirkungen kann Raum für neues Verstehen eröffnet werden. Lücken im eigenen Erfahrungswissen werden nicht vorschnell mit Annahmen gefüllt, sondern regen vielmehr neue Fragen und gemeinsame Lernprozesse an.

Das Seminar richtet sich an Fachkräfte aus Mediation, Beratung, Sozialer Arbeit, Familienhilfe und angrenzenden Arbeitsfeldern, die Familien in konflikthaften Situationen begleiten. Es verbindet theoretische Impulse mit praxisnahen Übungen und Fallreflexion. Ziel ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit Unterschieden zu gewinnen, eigene Annahmen bewusst zu reflektieren und Lösungsprozesse auch in weniger vertrauten Kontexten klar und wirksam zu begleiten.

Themen:

  • Unterschiede in Familienstrukturen, Rollenkonzepten und Verantwortlichkeiten
  • Mentale Modelle und ihre Wirkung im interkulturellen Kontext
  • Umgang mit Unterschieden, Irritationen und Bewertungen
  • Die Methode des bewussten Differenzierens
  • Arbeit mit dem Suchprozess nach Wechselwirkungen

Ausbilder*innen: Doris Wietfeldt und Nour Eldine Hanbali

Termin und Seminarzeit:

27.-28.11.2026: 09.00 – 17.00 h

 

LGBTQIA+ sensitive Familienmediation und professionelles Arbeiten mit neuen Familienformen

So unterschiedlich heteronormative Familien sein können, sind auch sogenannte queere Familien, nur anders unterschiedlich. Es kann mehr als zwei Elternpersonen geben, die vielleicht nicht alle leibliche Elternteile sind, es können sich unterschiedliche Formen von geschlechtlichen und sexuellen Identitäten mit unterschiedlichen Maßen von Verständnis zwischen Generationen zusammenfinden. Das Familienleben kann in Bezug auf dominanten gesellschaftlichen Werten zum Politikum werden und auch einfach der Ort sein, wo Verwandte zusammenleben, sich lieben und sich streiten.

Ob wir uns nun selbst als queer verstehen oder nicht, die eigene Identität mit den dazugehörenden Werten kann sich auch im Familienkontext – faktisch oder gefühlt – als zugehörig oder abgelehnt erleben und das wirkt sich, auch generationsübergreifend, aus auf die Interaktion in einer Familie. Damit Raum entsteht, eine familiäre Situation in aller Klarheit zu besprechen, sind in einer Mediation Offenheit und Verständnis für alle möglichen und vermeintlich unmöglichen Konstellationen gefragt.

Das Seminar wirft ein neugieriges Licht auf die Themen, die in einer „Regenbogenfamilie“ möglicherweise anders sind als in einer Familie, die basiert auf einer heterosexuellen, monogamen Verbindung von einem Mann und einer Frau.

  • Wie „Familie“ definieren
  • Unterschiedliche Dynamiken zwischen leiblichen und nicht-leiblichen Elternpersonen und deren Kindern
  • Anerkennung von sich verändernden Identitäten und Formen des Zusammenseins
  • Was bedeutet dieses ‘anders sein‘ und ‚sich anders fühlen‘
  • Offene Beziehungen, Polyamorie und ethische Non-Monogamie
  • Rechtslage bei nicht-traditionellen Familienformen

Und was bewegt mich als Mediator*in, was kenne ich, wo wird es für mich schwierig?

Das Seminar bietet eine Palette aus Wissen, Erfahrung und Selbsterfahrungsübungen, die helfen, die Kompetenz und eigene Haltung in der Mediation mit nicht-traditionellen Familienformen zu stärken.

Ausbilder*innen Swetlana von Bismarck und Geerten Verheus

Termin und Seminarzeit

29.-30.01.2027: 09.00 – 17.00 h

 

Familienrecht für Beratung und Mediation

Auch wenn Berater*innen und Mediator*innen keine Rechtsberatung anbieten können und dürfen, so benötigen Sie für die Unterstützung von Familien mit juristischen Auseinandersetzungen um Fragen des Umgangs, Unterhalts und Sorgerechts doch Grundlagenwissen zum Familienrecht und den familiengerichtlichen Verfahren.

Konzept

Ziel der Fortbildung ist die Erarbeitung von Grundlagen des Familienrechtes. Unter Berücksichtigung der Herausforderungen familienrechtlicher Fragestellungen für soziale Berufe und für Mediator*innen wird in dieser Fortbildung ein Überblick sowie ein Grundverständnis über die verschiedenen familienrechtlichen Themen gegeben werden. Nach §§ 17 und 18 des Sozialgesetzbuches (SGB) – Achtes Buch (VIII) – besteht gegenüber den Jugendhilfeeinrichtungen ein Anspruch auf Beratung zu Fragen der elterlichen Sorge, zum Umgangsrecht und zum Kindesunterhalt. Mediator*innen, die im Bereich Trennung und Scheidung arbeiten, sind gleichermaßen mit diesen Themen befasst. Außerdem bedarf es sowohl seitens der Beratung als auch der Mediation eines Grundverständnisses bezüglich der weitergehenden familienrechtlichen Themen, die Gegenstand dieses Seminars sind.

Im Austausch der Gruppe und im Rahmen von vertraulicher Selbsterfahrung soll ausgelotet werden, was Mediator*innen und andere Professionelle aus sozialen Berufen brauchen, um familienrechtliche Fragestellungen angemessen beurteilen zu können. Dies wird teilweise in Rollenspielen vertieft werden. Das Seminar ist weder dazu geeignet noch gedacht, den von den Betroffenen jeweils einzuholenden fachkundigen Rechtsrat eines Rechtsanwaltes oder einer Rechtsanwältin zu ersetzen. Die Teilnehmenden sollen lernen, die im Rahmen ihrer Arbeit angesprochenen familienrechtlichen Themen zu erfassen und einzuschätzen und sich in diesem Arbeitsfeld sicherer zu fühlen.

Folgende Themen werden behandelt:

  • Rechtliche Fragestellungen bei Trennung und Scheidung
  • Verheiratet – Unverheiratet – was macht das aus?
  • Rollen der am familiengerichtlichen Verfahren Beteiligten
  • Elterliche Sorge und Umgang
  • Kindesunterhalt
  • Ehegattenunterhalt
  • Ehewohnung
  • Güterstand/Zugewinn
  • Versorgungsausgleich
  • Grundzüge des familiengerichtlichen Verfahrens einschließlich Verfahrenskostenhilfe und Beratungskostenhilfe
  • Vereinbarungen, Beschluss, Vollstreckbarkeit und Notarielle Beurkundung

Zielgruppe

Mitarbeitende der Erziehungs- und Familienberatung und anderer Hilfen zur Erziehung, Mediator*innen

Ausbilder: Christoph C. Paul

Termin und Seminarzeit:

19.-21.04.2027: 15.00 – 12.30 h
Anmeldung 

 

Mediation mit Gruppen und Teams

Konflikte entstehen in allen Gruppen. Werden sie unproduktiv angegangen, können sie die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen und das Zusammenleben von Familien gefährden. Da in Gruppen überindividuelle Dynamiken eine größere Rolle spielen als im Konflikt zwischen zwei Personen, sind in der Mediation mit Gruppen einige Besonderheiten zu beachten. Im Seminar werden durch kurze Themenbeiträge, Gruppendiskussionen, Selbstreflexion und Methodendarstellungen wichtige Hinweise zu den Herausforderungen der Gruppenmediation gegeben. Da viele Gruppe sich im Rahmen von Organisationen zusammenfinden, werden auch Aspekte der Organisationsmediation besprochen. Im Zentrum steht die Bearbeitung einer Praxissimulation, in der viele Besonderheiten an konkreten Situationen erfahren und reflektiert werden können.

Das Seminar wird von zwei erfahrenen Mediatoren im Bereich der Gruppenmediation geleitet und begleitet.

Kerninhalte des Seminars sind:

  • Grundlagen der Gruppendynamik und der Gruppenpsychologie
  • Besonderheiten der Gruppenmediation
  • Beachtung der Organisation, in der eine Gruppe eingebunden ist
  • Besondere Methoden im Vorgehen bei Gruppenmediationen
  • Simulation eines Praxisfalles
  • Reflexion eigener Gruppenerfahrungen

Ausbilder: Anusheh Rafi und Christian von Baumbach

Termin und Seminarzeit:

23.-24.04.2027: 09.00 – 17.00 h

 

Abschlussmodul

Das Abschlussmodul umfasst drei Tage und bildet den finalen Baustein der Aufbauausbildung. Im Mittelpunkt steht die Supervision eigener Mediationsfälle, die reflektiert, vertieft und fachlich begleitet werden. Die Teilnehmenden haben Raum, ihre Rolle als Mediator*in zu klären, Praxiserfahrungen auszuwerten und offene Fragen zu bearbeiten.

Im Rahmen des Moduls werden die Ergebnisse der Abschlussarbeit interaktiv vorgestellt, die als Präsentation, Podcast, schriftliche Ausarbeitung, Kurzfilm o.Ä. erfolgen kann.

Ziel des Abschlussmoduls ist die Integration des Gelernten, die Stärkung der professionellen Haltung sowie die Vorbereitung auf die eigenständige mediative Praxis.

Ausbilder*innen:

Freitag: Anusheh Rafi und Doris Wietfeldt

Samstag: Swetlana von Bismarck und Christian von Baumbach

Sonntag: Swetlana von Bismarck und Doris Wietfeldt

Termin und Seminarzeit

11.-13.06.2027: 09.00 – 18.00 h

Nach Abschluss der Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich gemäß den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation  Startseite | BMEV  und/oder der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation BAFM zertifizieren bzw. lizenzieren lassen. Die Ausbildung erfüllt zugleich die Auflagen des Qualitätsverbundes Mediation > QVM Zertifizierung – QVM gGmbH .

Voraussetzung hierfür ist die Teilnahme an vier Modulen im Rahmen der Aufbauausbildung, dem Abschlussmodul mit Supervision sowie an 20 Stunden Intervision. Für den Antrag auf Anerkennung als Mediator*in bei der BAFM und nach QVM ist die Erstellung einer Abschlussarbeit als Präsentation, Film o.ä. (mit entsprechendem Arbeitsumfang) erforderlich.

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie als zertifizierte*rMediator*in oder mit einer vergleichbaren Qualifikation ausgebildet sind, können Sie nach Absolvierung des Aufbaukurses Familienmediation die jeweilige Verbandsanerkennung beantragen. Dafür müssen Sie beim BM mindestens 5 Mediationsfälle bzw. bei der BAFM 2 Mediationsfälle durchgeführt, supervisorisch begleiten lassen und vollständig dokumentiert haben. Weitere Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im jeweiligen Verband.

  • Modul 1: 07. – 08.09.2026 – jeweils 09.00 – 17.00 Anmeldung
  • Modul 2: 05. – 06.10.2026 – jeweils 09.00 – 17.00 Anmeldung
  • Modul 3: 27. – 28.11.2026 – jeweils 09.00 – 17.00 Anmeldung
  • Modul 4: 29. – 30.01.2027 – jeweils 09.00 – 17.00 Anmeldung
  • Modul 5: 19. – 21.04.2027 – jeweils 15.00 – 12.30 Anmeldung
  • Modul 6: 23. – 24.04.2027 – jeweils 09.00 – 17.00 Anmeldung
  • Modul 7: 11. – 13.06.2027 – jeweils 09.00 – 18.00 Anmeldung

Die Termine für die Info-Abende werden auf der Homepage bekannt gegeben.

Zielgruppe

Die Aufbauausbildung Familienmediation richtet sich an Menschen mit abgeschlossener Ausbildung zum Zertifizierten Mediator (ZMediatAusbVO) oder eine gleichwertigen Mediationsausbildung.

Dies können selbständige Mediator*innen sein sowie Berufstätige z.B. aus den Bereichen:
Rechtswesen
Sozial- und Beratungswesen
Personalwesen/ Führung
Jugendhilfe
Schule und Kita
Gesundheitswesen
Kirche/ Religiöse Gemeinschaften
Mo., 07.09.2026 | ab 09:00 Uhr
So., 13.06.2027 | bis 18:00 Uhr
max. 18 Teilnehmende
Auguststr. 80
10117 Berlin
2275 Euro

Dozent:in(nen)

  • M. A. Doris Wietfeldt
  • Swetlana von Bismarck
  • Christian von Baumbach
  • Professor Dr. Anusheh Rafi
  • Nour Endine Hanbali
  • Geerten Verheus
  • Christoph C. Paul
Evangelisches Zentralinstitut für Familienberatung
Auguststr. 80
10117 Berlin
Inhaltliche Fragen
bodemann@ezi-berlin.de
Organisatorische Fragen
030 28395-270baerthel@ezi-berlin.de