Geschichte

Gründung
Seit der Gründung entwickeln sich die Weiterbildungsangebote entlang der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen.

Konzept/Inhalt/Kursthemen
Sitten und Moral
Die Sexwelle
Lage des Instituts

Die Ostarbeit des Instituts
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Villa am Schlachtensee

Eine ehemalige Villa am Schlachtensee beherbergte fast 40 Jahre lang das Institut und bildet den Rahmen für ein familienähnliches Zusammenleben der Kursgruppen – ein idealer Nährboden für die gruppendynamische Reinszenierung persönlicher, meist unbewusster, Konfliktdynamik.

Der weite Weg des Instituts
Ein weiterer Kursbaustein – die Paarberatung – wird integriert.

In der Gesetzgebung wird die „elterliche Gewalt“ durch die „elterliche Sorge“ ersetzt. Im Scheidungsrecht tritt das „Zerrüttungsprinzip“ an die Stelle des „Schuldprinzips“ und auch bei Sorgerechtsentscheidungen erfolgt eine zunehmende Rücksichtnahme auf die Subjektstellung des Kindes.

Das Kursangebot im EZI wird breiter.

Die Paardynamik rückt verstärkt in den Blick und eine tiefenpsychologische Paarberatungsmethodik wird entwickelt und gelehrt. 1977 wird zum ersten Mal die eigenständige Paarberatungsweiterbildung angeboten.

1978 beginnen die Weiterbildungen in Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, zunächst noch sporadisch. Seit 1983 werden sie regelmäßig angeboten.

Es beginnen am EZI Kurse zur Sexualberatung. Seit 2006 werden sie, nunmehr als Curriculum, von der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) zertifiziert.

Es führen die unterschiedlichen Entwicklungen des Lebensumfelds und der Lebensumstände in den beiden ehemaligen deutschen Staaten in den Kursen zu konfliktträchtigen Situationen und fordern kollektive deutsch-deutsche Verständigungs- und Übersetzungsleistungen im Institutsalltag.

Neue Curricula werden entwickelt: Zunächst Erziehungsberatung

Am EZI wird 1993 ein, zunächst vierteiliges, Curriculum „Erziehungsberatung“
entwickelt und angeboten.

Weiterbildung in Supervision

Das Institut zieht in die Räume Auguststraße 80 in Berlin-Mitte.
Immer wieder ergeben sich aktuell neue Herausforderungen für die Kursinhalte wie kultur- und migrationssensible Beratung oder Beratung mit trans*Peronen, rechtliche Rahmenbedingungen verändern sich, das Zusammenleben in den Familien wandelt sich rasant und neue methodische Zugänge wollen erprobt und reflektiert sein.
Und das EZI bleibt – wie immer – im Wandel.

Im Gesundheitswesen greifen völlig neue Techniken. Dem folgt im EZI das Angebot „Psychosoziale Beratung im Kontext von PND“.

Curriculum „Psychotraumatologie“

Auf der Schiene entgleist der ICE Wilhelm-Röntgen, Soldat*innen kehren zurück aus Afghanistan und im EZI wird ein Curriculum „Psychotraumatologie“ aufgelegt.

 Die bisherigen “Ehekurse“ mit den Weiterbildungen zur Erziehungs- wie zur Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung werden in ein gemeinsames Weiterbildungscurriculum integriert. Seit 2005 trägt es den Namen „Integrierte Familienorientierte Beratung“® (IFB)